Jede 3. Insolvenz durch Wirtschafts- und Finanzkrise
Geschrieben von Admin • Mittwoch, 24. Juni 2009 • Kategorie: Finanzen
Wie es heute in einer Meldung der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG heißt, erwarten Insolvenzverwalter eine massive Zunahme der Unternehmensinsolvenzen bis spätestens 2010. Grundlage dieser Annahme ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG zusammen mit dem Zentrum für Insolvenz und
Sanierung an der Universität Mannheim (ZIS) über die Ursachen von Insolvenzen in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise.
Daraus resultierend fordere man reichende Reformen zur Rettung von Unternehmen. Wie es weiter heißt spiele auch die restriktive Kreditvergabe der Bankinstitute eine wichtige Rolle. Die befragten Insolvenzverwalter die aktuell insgesamt rund 21.000 Fälle von Unternehmensinsolvenzen bearbeiten schätzten bei 34% der Insolvenzanträge die globale Rezession als Insolvenzgrund und die damit verbundenen Auftragseinbrüche von denen davon betroffene kleinere Mittelständler einen durchschnittlichen Rückgang von über 50% verzeichneten.
Die Hälfte der Befragten erwarten den Höhepunkt der kommenden Insolvenzen noch in diesem Jahr. unter diesen gesichtspunkten forderten die Befragten das Insolvenzgeld länger zu zahlen und den Paragraphen 613a BGB, der Unternehmenskäufer an eine Übernahme der Arbeitsverhältnisse bindet für 3 Jahre auszusetzen. Zudem wünschen sich mehr als die hälfte der Befragten die Installation eines speziellen Rettungsfonds über insolvenzverwalter Darlehen für die Fortführung und Sanierung von unternehmen beantragen könnten.

